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Gegen den Euro in Rotenburg

22. Oktober 2011

In Rotenburg wurden Flugblätter gegen den Euro verteilt

Am 22. Oktober sollte der „bundesweite NPD-Aktionstag“ unter dem Motto “Raus aus dem Euro” stattfinden. Seit einigen Wochen bereits versucht die NPD die Diskussion um Finanzhilfen für Griechenland und die Krise des Euro für sich nutzbar zu machen. In den Aufrufen war angekündigt worden, dass an diesem Tag in vielen Städten „tausende Aktivisten“ darauf aufmerksam machen würden, „daß die NPD die einzige Partei ist, die sich klar für eine deutsche Währungshoheit ausspricht“. In Rotenburg waren es drei Personen, die Flugblätter verteilt haben.

Die – auch in diesem Fall recht typische – NPD-Argumentation richtet sich gegen Finanzhilfen für die „Pleitestaaten“, da sie nicht den „deutschen Interessen“ diene und der Euro-Rettungsschirm wieder einmal nur ein Mittel sei, die eigene staatliche Souveränität zu beschneiden. Hautforderung ist der sofortige Ausstieg aus dem Euro und die Wiedereinführung der D-Mark, da nur so eine Unabhängigkeit von den „Eurokraten“ zu erreichen sei. In anderen Städten, wie beispielsweise in Frankfurt, wurde zudem der Versuch unternommen, sich an den Protesten gegen die Banken zu beteiligen und diesen zu Unterwandern. So wurde aus NPD-Kreisen die Parole ausgegeben „Okkupiert die Occupy-Bewegung“.

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