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NPD-Esel gegen den Euro

21. April 2012

Aktion in Bad Hersfeld: NPDler als Esel verkleidet

Bad Hersfeld – Unter dem Motto “Wir arbeiten – Brüssel kassiert. Raus aus dem Euro!” fanden am Samstag in mehreren Städten der Bundesrepublik Verteilaktionen der NPD statt. Oftmals hatten sich die Rechtsextremen dabei mit Eselsmasken ausgestattet und Plakaten behängt. In Nordhessen fand eine solche Aktion in Bad Hersfeld statt.

Insgesamt waren es etwas mehr als eine Handvoll Rechtsextreme die sich an dem NPD-Aktionstag beteiligten. Erst wurden in Bad Hersfeld, danach in Fulda Flugblätter gegen den „Eurowahn“ verteilt. Die „als Esel verkleidete Aktivisten“ sollten laut NPD „in aller Deutlichkeit auf die Unsinnigkeit des eingeschlagenen Weges aufmerksam machten“. Eselsmaskenaktionen, wie die in Bad Hersfeld haben eine lange Tradition in der Rechtsextremen Szene der Bundesrepublik. Vermutlich zu ersten Mal wurden sie im Sommer 1978 in Hamburg durchgeführt. Damals ging eine Gruppe junger Männer um den Neonaziführer Michael Kühnen, mit Lederjacken und Stahlhelmen bekleidet, mit Eselsmasken und von Hand gemalten Schildern durch Hamburg. Auf den Schildern stand „Ich Esel glaube immer noch, dass in deutschen KZ Juden vergast wurden“.

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