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Scheiben bei Büro der Partei DIE LINKE in Kassel eingeworfen

4. November 2012

Kassel – Am späten Samstagabend wurde eine Schaufensterscheibe des Kasseler Regionalbüros der Partei DIE LINKE eingeworfen. Auf ein Hinweisschild neben dem Büro wurde ein Hakenkreuz gemalt. Dies ist nicht der erste Anschlag, bereits mehrfach wurden die Scheiben des Kasseler Büros eingeworfen oder beschmiert. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Partei DIE LINKE vom 5. November 2012:

Am späten Samstagabend wurde eine Schaufensterscheibe des Kasseler Regionalbüros der Partei DIE LINKE eingeworfen. Der oder die Täter haben auf ein Hinweisschild neben dem Büro ein Hakenkreuz gemalt. Bereits mehrfach wurden die Scheiben des Kasseler Büros eingeworfen. Im September 2011 wurde das Büro von Neonazis beschmiert; der Prozess gegen die Täter wird am 14.November stattfinden.

„Auch wegen des Anschlags vom Samstag haben wir Anzeige erstattet“, erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen. „Wir vermuten, dass der Anschlag eine Reaktion der Neonazis auf die Ankündigung einer Veranstaltung zu den NSU-Morden am kommenden Donnerstag sein könnte. Es ist unerträglich, dass der braune Abschaum nach wie vor Angst und Schrecken verbreiten kann. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern, die Veranstaltung wird wie geplant stattfinden.

Der Anschlag auf unser Büro ist ein weiterer Beleg für die Nutzlosigkeit, ja Gefährlichkeit des so genannten Verfassungsschutzes. Er muss endlich abgeschafft und stattdessen müssen antifaschistische Initiativen systematisch gefördert werden. Ein Inlandsgeheimdienst, der demokratische Parteien wie DIE LINKE beobachtet, anstatt sie vor Nazi-Anschlägen zu beschützen, hat keinerlei Existenzberechtigung mehr.“

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