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“Landsmannschaft Ostpreußen” wirbt für Gedenkstätte auf Neonazi-Grundstück

12. Juli 2013
Besuch doch mal den Neonazi: In diesem Rundbrief erschien der Aufruf

Besuch doch mal den Neonazi: In diesem Rundbrief erschien der Aufruf

Brilon/Fretterode – Der bekannte Neonazi Thorsten Heise kann sich über Werbung für einen Besuch auf seinem Grundstück in Thüringen, nahe der Grenze zu Hessen, freuen. Wie das Rechercheportal „NRW rechtsaußen“  berichtet, erschien in dem aktuellen Rundbrief der “Landsmannschaft Ostpreußen – Landesgruppe NRW” ein Artikel, in dem über ein Denkmal auf dem Grundstück geschwärmt wird: Im Jahr 2012 sei „auf einem privaten Grundstück ohne staatliche Zuschüsse eine Gedenkstätte errichtet“ worden und unter anderem den Opfern von “Flucht und Vertreibung“ gewidmet.

Bereits vor einigen Jahren hatte Heise ein Denkmal für Angehörige der Waffen-SS-Einheit „1. Panzer-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler” auf seinem Grundstück aufgestellt. Zuletzt hat er allerdings von sich reden gemacht, weil er auf einer BKA-Liste genannt wird, die Neonazis “mit nachgewiesenen Kontakten zu Tätern oder Beschuldigten” des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) aufführt.

Die “Landsmannschaft Ostpreußen” empfiehlt den Lesern: „Wer immer sich auf geschäftlichen und privaten Reisen in der Gegend befindet, sollte dort zu stillem Gedenken eine Pause machen.“ Es wird jedoch eine telefonische Voranmeldung empfohlen, da „die Grundeigentümer dennoch kurzfristig abwesend sein könnten“. Die angegebene Telefonnummer gehört zu Heises neonazistischem “W + B Medien”-Versand. Im Angebot sind neben einschlägigen rechten Klamottenmarken, CDs von Band s wie „Endlöser“ oder „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ und Schlagstöcke, Baseballschläger und Messer.

Zum Artikel bei „NRW rechtsaußen“ geht es hier (Link).

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