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Posts Tagged ‘Motorradclub’

Zweifelhafter Zuwachs für Pegida

3. März 2015 Kommentare aus

Kassel (FR) – Lutz Bachmann hat vor kurzem neue Kameraden vorgestellt: Zwei Männer mit Verbindungen ins Milieu rund um die Rockerbanden Hells Angels und Bandidos steigen in die Bundesspitze der Islamfeinde auf.

Angela Merkel wollte er steinigen. Israelis beschimpfte er als „Judenpack“. Wegen Volksverhetzung wird gegen ihn ermittelt. Und bei seinen Demonstrationen trugen immer wieder Neonazis die Ordnerbinde. Michael Viehmann, Chef der Kasseler Pegida-Filiale, hat deswegen schon seinen Abschied von der AfD nehmen müssen. Bei den Islamfeinden von Pegida aber kann der 46-Jährige trotz Facebook-Hetze und Nähe zu Rechtsextremen Karriere machen: Viehmann ist jetzt in die bundesweite Führung der selbsternannten Abendlandretter aufgestiegen. Weiterlesen …

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Kasseler Neonazi will Gefangenenhilfe gründen

19. Februar 2013 Kommentare aus

Hünfeld – Zuletzt war er im Jahr 2011 zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er eine Frau bedroht und beleidigt hatte, deren minderjährige Tochter unter seinen Einfluss geraten war. Dazu muss er eine weitere Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren absitzen, er hatte einen Gastwirt massiv unter Druck gesetzt, weil der sich geweigert hatte, die „Sturm 18“-Kameraden in seiner Kneipe Dart spielen zu lassen. Nun fühlt sich der Kasseler Neonazi Bernd Tödter von den Gefangenenhilfsorganisationen seiner „Kameraden“ nicht mehr vertreten, will eine eigene gründen.

Die Ankündigung klingt wie bei ihm üblich: eine Mischung aus Neonazipropaganda und Größenwahn. Eine Bundesweite Organisation soll es sein, die bereits Vertretungen in diversen Haftanstalten hätte. So beschreibt er seine neue Organisation, die bald ein gemeinnütziger Verein werden soll. Sieht er sich auch selbst gern als Anführer mit bundesweiter Bedeutung ist sein realer Ruf jedoch eher schlecht: Seine bisherigen Organisationen, wie der „Sturm 18“ aus Kassel gelten in der Szene eher als Ansammlung von versoffenen und äußerst gewalttätigen Stiefelnazis, alles andere als ein Aushängeschild für manchen um ein seriöses Äußeres bemühten Kameraden. Weiterlesen …

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Neonazi schließt sich den Bandidos an

16. August 2012 Kommentare aus

Kassel – Bereits im Juni ist ein Artikel in der taz erschienen, der sich mit den Verbindungen zwischen Rockerclubs, wie den Hells Angels oder den Bandidos, und Rechtsextremisten bundesweit befasst. Nun ist in der Frankfurter Rundschau ein Artikel erschienen, der speziell die Situation in Kassel genauer unter die Lupe nimmt. Diesen Artikel wollen wir im Folgenden dokumentieren:

Langjähriger Neonazi schließt sich den Bandidos an

Polizei sieht keinen Schulterschluss von Rockern und Rechtsextremen / Prozess gegen Schläger ausgefallen

Neonazi, Fußballhooligan, Motorradrocker: Michel F. ist erst 27 Jahre alt, doch in der Halbwelt, wo Hass und Gewalt regieren, hat er eine steile Karriere hingelegt. Bereits seit seiner Jugend ist der Kasseler der Polizei als rechtsextremer „Problemfan“ des KSV Hessen Kassel und brutaler Schläger bekannt. Sein Vorstrafenregister ist üppig gefüllt. Und jetzt hat sich der junge Mann mit dem kahl geschorenen Schädel und den einschlägigen Tätowierungen auch noch dem berüchtigten Motorradclub Bandidos angeschlossen. Weiterlesen …

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Biker in Braun

8. Juni 2012 Kommentare aus

Kassel – In der Ausgabe vom 8. Juni 2012 berichtet die taz über Rechtsextremisten in Rockerclubs, wie den Hells Angels, den Bandidos oder dem Gremium MC. Aufhänger ist ein interner Vermerk, der bereits Ende Oktober 2011 von der Kriminalpolizei über die Situation der Bandidos in Kassel angefertigt wurde. In diesem Bericht ist die Rede von angeblichen Verbindungen ins Rotlichtmilieu, Kontakten nach Finnland und schließlich auch Überschneidungen mit der lokalen rechtsextremen Szene.

Einer der im Club Aktiven, so zitiert die taz das Papier, sei ein „bekannter REMO-Straftäter, der aus der Kasseler Hooligan-Szene hervorgegangen ist“. REMO steht in diesem Fall für „rechtsmotiviert“.

Beim Bundeskriminalamt seien über den Mann mehr als 90 Seiten gespeichert. So soll er schon mehrfach afrikanisch stämmige Migranten angegriffen haben. Einen Nigerianer habe er in einer Gaststätte vor einigen Jahren „Scheiß Nigger“ genannt und ihm ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Weiterlesen …

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